Belegrechte in Kinderbetreuungseinrichtungen

Kindergarten Husum (Quelle Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Auf der Suche nach einem KiTa-Platz stoßen Bundeswehrangehörige immer wieder auf den Begriff „Belegrechte“. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff „Belegrechte“?


Junge Familien wollen beides, berufliches Fortkommen und Familienleben, und Bundeswehrfamilien machen insoweit keine Ausnahme. Ein Ziel der Bundeswehr ist es deshalb, ihre Beschäftigten bei Lücken in der Kinderbetreuung zu unterstützen. Das bevorzugte Mittel ist dabei der Erwerb von Belegrechten zur Kinderbetreuung am Dienstort, dies kann in einer Kindertagesstätte, einer Großtagespflege oder auch in einer Tagespflege erfolgen.

Stellt der Standortälteste fest, dass Standortangehörige Probleme mit der Betreuung ihrer Kinder haben, initiiert er eine Bedarfserhebung am Standort und prüft beim zuständigen Jugendamt, ob ein Belegrechtserwerb in der Kommune überhaupt möglich ist.

Wird ein Bedarf festgestellt und durch die Beauftragte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst in der Bundeswehr anerkannt, wird das zuständige Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) beauftragt, eine entsprechende Ausschreibung der benötigten Belegrechte durchzuführen.

Nach erfolgreichem Abschluss schließt das BwDLZ mit dem Träger der Kinderbetreuungseinrichtung über das benötigte Kontingent an Betreuungsplätzen und Öffnungszeiten einen Vertrag, zu dem in der Regel auch die Zustimmung des örtlich oder regional zuständigen Jungendamtes erforderlich ist.

Anschließend richtet der Standortälteste am jeweiligen Standort einen Vergabeausschuss ein, der anhand feststehender Vergaberichtlinien (Sozialauswahl) darüber entscheidet, wer ein konkretes Belegrecht in Anspruch nehmen kann und darf.

Bislang hat die Bundeswehr rund 400 Belegrechte an 19 Standorten erworben.

Für weiterführende Informationen stehen Ihnen der Sozialdienst des jeweiligen Standortes und der Standortältestes zur Verfügung.

Link: Information-Kinderbetreuung-am-Standort

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